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Ein von uns so genannter Halbschüttelreim, den Rupert Frank für unser Programm MundARTissimo konzipierte:
Wohna wo's oft Staus ham, des is ganz schee grausam. Drum fahrn's, wenn's d'Woch' aus ham, alle naus nach Hausham.
Alle, die d'Woch’ aus ham, fahr'n auf oan Schlag nach Hausham. Ja, des is scho grausam, weil's iatz erst recht vui Staus ham.
Wohnat'n die, die Staus ham, vo' Haus aus glei in Hausham, stauad sich's ned so grausam, wenn alle d'Woch grad aus ham.
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Gerührt und geschüttelt Wenn Sie verschiedene Zutaten in einen Mixer geben und alles gut durchschütteln, erhalten Sie mit etwas Glück eine wohlschmeckende Speise. So etwa beim Schüttelkuchen. Was aber ergibt sich beim Schütteln von Wortsilben? Im besten Fall ein wunderbarer Schüttelreim. Leider sind nicht alle Wörter dazu geeignet, zerstückelt und vertauscht zu werden, nur bei einem kleinen Teil unserer Vokabeln lässt sich ein sinnvolles Ergebnis erzielen. Entweder werden die Anfangsbuchstaben oder die Vokale vertauscht. „Hubenbauer“ wird zu Bubenhauer“, aber „Baubenhuer“ und „Haubenbur“ ergibt keinen Sinn. Als ich vor vielen Jahren den österreichischen Komödianten Ossi Kolman einen Schüttelreim aufsagen hörte, war meine Neugier geweckt. Das wortschöpferische Kunstwerk lautete damals: Ein kleines Kind im Grindlwald sich mächtig in die Windel krallt, da wird der alte Grandl wild, weil man das Kind im Wandl grillt. Das Besondere daran ist hier, dass die beiden Wörter „Grindl“ und „Wald“ nicht nur einmal – für einen Zweizeiler – sondern gleich dreimal vertauscht wurden, so dass ein Vierzeiler entstand. Im Folgenden finden Sie nun ein paar meiner bairischen Schüttelreime.
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