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Tipps zum Backen von Barbara Lexa Tipp 1, das Salz Es war 1983, als mein Konditormeister sagte: "Du darfst niemals vergessen, dass eine Prise Salz dafür verantwortlich ist, ob der Kunde ein oder zwei Stück Kuchen essen wird." So wichtig, wie das Salz in der Suppe, ist es auch in jedem Teig und in jeder Backmasse.. In den gängigen Rezepten ist sie fast immer aufgelistet, die kleine Prise Salz mit der großen Wirkung. Aber zuweilen findet man doch Backanleitungen, die ohne Salz auszukommen scheinen. Das ist jedoch ein Irrtum. Haben Sie es schon ausprobiert? Machen Sie die Probe aufs Exempel! Fad, lappig, dünn, um nicht zu sagen "ledschad" ist jedes Backwerk ohne Salz. Auch Weihnachtsplatzerl gehören dazu. Wenn Ihnen also demnächst ein Rezept ohne Salz unterkommt, ergänzen Sie es tatkräftig und ernten Sie den Erfolg! Wenn möglich, nehmen Sie Steinsalz oder Himalayasalz, denn dann haben Sie die wichtigsten Mineralien auch mit drin! Tipp 2, die Reihenfolge beim Rühren Meine Tochter musste im November 2008 eine Vorgangsbeschreibung über das Kuchenbacken abliefern. Das mitgebrachte Rezept wies jedoch - wie viele andere seiner Art - eine falsche Reihenfolge auf. Man sollte dort zuerst Eigelb und Zucker schaumig rühren, um danach das Eiweiß steif zu schlagen. Haben Sie das schon einmal so herum versucht, und die Schneebesen des Rührgeräts nicht säuberlich abgewaschen? Dann ist Ihr Eischnee auch keiner geworden? Eiweiß wird nur zu steifem Schnee, wenn man darauf achtet, dass es absolut fettfrei bleibt. Schlägt man jedoch zuerst das Eigelb, bleiben Spuren von Fett an den Schneebesen. Besser ist es, immer zuerst den Eischnee zu schlagen. Das Eigelb bleibt später nämlich ganz gelassen, wenn es mit Eiweiß in Berührung kommt. Im Übrigen wird der Eischnee am schönsten, wenn Sie ihm die oben beschriebene Prise Salz zugeben. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe! Tipp 3, Alkohol im Gebäck Während meiner Lehrzeit war es üblich, prinzipiell jede Torte mit einer Tränke aus Zweidrittel Wasser und einem Drittel Rum zu versehen. Auch mit Arak, Whisky und anderen Spirituosen wurde nicht gespart. Inzwischen weiß ich: nicht alles, was gut schmeckt, ist auch für alle Menschen gut geeignet. Natürlich können Sie für sich daheim soviel Eierlikör und Rum in ihre Torten rühren, wie Sie vertragen. Wenn Sie aber einen Kuchen backen, um ihn mit auf eine Feier zu nehmen, auf der Sie nicht alle Gäste persönlich und wirklich gut kennen, ist es in jedem Fall sinnvoller, ganz auf Alkohol zu verzichten. Alle Eltern kleiner Kinder, alle Autofahrer, alle Kryptopyroliker (Menschen, deren Körper Alkohol nicht oder nur sehr langsam abbauen kann) und nicht zuletzt alle trockenen Alkoholiker (welche ihr neue gewonnenes Leben weiter genießen wollen) werden es Ihnen danken. Ersetzen Sie alles, was Alkohol enthält einfach durch Fruchtsäfte, Milch, Wasser, Kaffee oder Tee. Dadurch bekommt Ihr Backwerk außerdem eine ganz persönliche Note. Tipp 4, Backen mit Kindern Für den nächsten Kindergeburtstag empfehle ich gemeinsames "Kaasfiaß"-Backen! Und nun wünsche ich viel Spaß beim backen! |
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Copyright © Barbara Lexa 2011 |
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